Teilrevision Mehrwertsteuergesetz per 1.1.2018: Steuerpflicht ausländische Unternehmen in der Schweiz

Neu gilt, dass ausländische Unternehmen mit einem weltweiten massgebenden Umsatz von mehr als CHF 100‘000 pro Jahr ab dem ersten in der Schweiz steuerbaren Umsatz obligatorisch steuerpflichtig werden. Zum massgebenden Umsatz gehören folgende Leistungen:

  • Leistungen im Inland / Fürstentum Liechtenstein
  • Nicht – Entgelte (MWSTG A18)
  • Leistungen im Ausland (MWSTG Art. 23)

Damit die Steuerpflicht beurteilt werden kann, müssen die drei nachfolgenden Arten (Lieferungen / Werklieferungen / Dienstleistungen) von Leistungen analysiert werden um feststellen zu können, wo der Ort der Leistung ist und somit ob Umsätze im Inland (Schweiz) vorliegen (MWST-Info 06).

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Fiskalvertretung bei der Schweizer - Mehrwertsteuer ab 1.1.2018

Wer in der Schweiz Leistungen gegen Entgelt erbringt, hat selbst abzuklären, ob er sich in der Schweiz als Mehrwertsteuerpflichtiger eintragen lassen muss. Die Pflicht zur Eintragung kann auch ausländische Leistungserbringer betreffen. Dies ist dann der Fall, wenn das ausländische Unternehmen eingeführte Gegenstände in der Schweiz montiert, einbaut oder bearbeitet (sogenannte werkvertragliche Lieferung). Ab 1.1.2008 ist für die obligatorische Steuerpflicht eines Unternehmens nicht mehr nur der Umsatz in der Schweiz (Inland) massgebend, sondern der Umsatz im In- und Ausland. Unternehmen, die weltweit einen Umsatz von mindestens CHF 100‘000 erzielen, werden ab dem ersten Franken Umsatz in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig.

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SEFID UP | DATE August 2017

Wir freuen uns, Ihnen das neuste UP|DATE zu übermitteln. Sie erhalten damit aktuelle, praxisnahe und vorausschauende Informationen aus dem Treuhand- und Steuerbereich.

In dieser Ausgabe erfahren Sie mehr über:

  • Teilzeitarbeit und was dabei wichtig zu beachten ist
  • Aufbewahrungsfristen für Privatpersonen
  • Welche Voraussetzungen für die Bewältigung der Wachstumsphase einer Unternehmung notwendig sind
  • Kurznews zu Themen Revision Mehrwertsteuergesetz; Mehrwertsteuersätze ab 1. Januar 2018; Mit dem Auto über die Grenze

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Immaterielle Anlagen

Im Gegensatz zu materiellen Anlagen, welche meistens klar definier- und fassbar sind, beinhalten die immateriellen Anlagen fast immer eine gewisse Unsicherheit bezüglich Aktivierbarkeit und Bewertung.

Spricht man von immateriellen Anlagen ist auch der Begriff „Goodwill“ nicht weit. Insbesondere im Zusammenhang mit grossen Abschreibern ist in den Medien immer wieder davon die Rede. Ein relativ aktuelles Beispiel liefert hierzu die Schweizer Grossbank Credit Suisse. Die Handelszeitung titelte in ihrem Artikel vom 15.02.2016 dazu „Goodwill: Zeitbombe für Schweizer Konzerne“. In ihrer Jahresrechnung 2015 musste die Credit Suisse nämlich CHF 3.8 Milliarden Ab-schreibungen auf ihrem Goodwill vornehmen, welcher hauptsächlich von einer Akquisition aus dem Jahr 2000 herrührte.

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SEFID UP | DATE April 2017

  • Pensionskasse: Die Qual der Wahl
  • Unternehmensnachfolge: Der erste Schritt ist der wichtigste
  • Opting-out: Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen
  • Kurznews

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Digitale Signatur / PDF Rechnung

Ein Thema, das unter Verantwortlichen in der Buchhaltung immer wieder zu Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen führt. Sind PDF-Rechnungen ohne digitale Signatur MWST-konform?

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Mehrwertsteuerpflicht - Praxisänderung per 1.1.2017

Eine Praxisänderung der Mehrwertsteuerpflicht mit Wirkung seit dem 1.Januar 2017 hat insbe-sondere Auswirkungen auf Vereine und Stiftungen.

Gemäss Art. 10 Abs. 1 MWSTG ist MWST-pflichtig, wer unabhängig von Rechtsform, Zweck und Gewinnabsicht ein Unternehmen betreibt und nicht nach Absatz 2 von der Steuerpflicht befreit ist. Ein Unternehmen betreibt, wer eine auf die nachhaltige Erzielung von Einnahmen aus Leis-tungen ausgerichtete Tätigkeit ausübt und unter eigenem Namen nach aussen auftritt. Es stellt sich nun die Frage, ob eine Organisation, die sich überwiegend durch Spendeneinnahmen und/oder Subventionen finanziert, unternehmerisch tätig ist. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat mit Wirkung seit dem 1. Januar 2017 aufgrund eines Bundesgerichtsurteils ihre diesbezügliche Praxis geändert.

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Geldwäscherei-Sorgfaltspflichten für Händler

Die verschärften Geldwäschereivorschriften sind seit nun einem Jahr in Kraft (1.1.2016). Seit dann unterliegen auch gewerbliche Händlerinnen und Händler den in Art. 8a bis Art. 12 GwG spezifizierten Pflichten, sofern sie über CHF 100‘000 in bar entgegennehmen und die Zahlung nicht über einen Finanzintermediär (z.B. Bank) abgewickelt wird. Als Schwelle für die gewerbliche Ausübung gilt ein Bruttoerlös von CHF 50‘000 pro Jahr. Betroffen sind vor allem Kunst-, Uhren-, Schmuck-, Auto und Immobilienhändler.

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